Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde
„Christus, das Licht der Welt: welch ein Grund zur Freude!“ So jubelt es Pratt Green zusammen mit seinen Übersetzern in einem Lied aus dem Ende der 1960iger Jahre Jesus Christus zu. So wie er Gottes Ruhm verkündet, kann auch uns zumute sein, wenn wir unseren Blick zu Jesus Christus wenden: Er ist das Heil der Welt, das Licht, das in die Finsternis scheint. Er ist es darum, weil er selbst die Finsternis gesehen, erlitten und durchbrochen hat. Darum geht es heute besonders in dieser Ausgabe der SamstagsPost zum Dreieinigkeitsfest (Trinitatis). Wir nehmen Jesus in den Blick – der uns sein Licht ins Leben scheinen lässt. Sein Licht durchbricht die Dunkelheit, wie gut! Ich wünsche Euch gute Impulse
Euer Enrico Klee

Jesus Christus sagt:
Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“
Johannes 8,12

Bibeltext: Psalm 22,13-22

Gedanken zu Psalm 22,13-22:
Liebe Gemeinde
Heute möchte ich, Rudi Klein, euch etwas mitteilen. Ich habe in unserem Gottesdienstraum eine kleine Veränderung vorgenommen. Am Pfingstgottesdienst war sie schon zu sehen und ich habe es auch der Gemeinde erklärt. Aber nicht alle konnten dabei sein. Schon länger habe ich den starken Wunsch gehabt, das Kreuz in unserem Gottesdienstraum mit Licht zu hinterlegen. Gott hat mir das aufs Herz gelegt und nun habe ich es umgesetzt. Damit möchte ich keine Deko im Raum anbringen. Es geht mir nicht darum, dass etwas schöner aussieht. Es geht um Jesus und die Botschaft des Kreuzes. Ich möchte euch hier gerne erklären, was meine Beweggründe für das Licht hinter dem Kreuz waren. Der Psalm 22,13-23, der hier als Text für heute angegeben ist, spricht in prophetischer Weise über das Leiden Jesu. Wir haben Karfreitag diesen Leidensweg durch die Stationen der Bibelentdecker bildlich vor Augen gehabt. Dieses unaussprechliche Leid war nötig für unsere Erlösung und das ist Gott so wichtig, dass er es schon Tausend Jahre zuvor ankündigen lässt in diesem Psalm. Damit ist klipp und klar: Diese Ereignisse um Karfreitag herum waren kein Zufall, da ist nichts „schief gelaufen“ – das Leiden Christi für uns auf dem Weg zum Kreuzestod war schon immer Teil des Plans Gottes. Und Jesus wusste davon, als er sich entschied, den Weg auf diese Erde zu gehen. Weil Jesus dadurch uns erlöst hat, uns von unseren Sünden befreit hat und die Tür zum Vater für uns geöffnet hat, blicken wir immer wieder auf das Kreuz. Wir brauchen es, um uns zu erinnern. Wir haben es nötig, erinnert zu werden. Es ist wichtig, dass wir uns immer wieder damit beschäftigen und unsere Erlösung, unseren Zugang zum Vater wertschätzen und nicht für selbstverständlich nehmen. Das ist der Grund, warum eine Kirche ohne Kreuz undenkbar ist. Oft sind die Kreuze nicht nur innen angebracht, sondern auch außen und hin und wieder sogar beleuchtet. Unsere Kirche hat das Kreuz schon in ihrem Namen, damit wir nie vergessen, auf welcher Grundlage wir als Gemeinde unterwegs sind. Aber das Kreuz an sich ist eine sehr traurige Botschaft. Wir sind die Ursache und der Grund, dass Jesus so elend sein Erdenleben beenden musste. Es ist traurig, dass wir ihm nichts Besseres anzubieten haben. Und es ist traurig, dass es absolut nötig war, dass Jesus in diese unglaublichen Qualen gehen musste. Wir haben allen Grund zu tiefer Trauer darüber. Doch wir wären nicht seine Kirche, wenn wir nicht wüssten, dass das noch nicht alles war. Wir dürfen wissen, dass auf Karfreitag Ostern folgt, dass nach dem Leiden und Sterben Jesus durch die Auferstehung triumphiert. Das ist die fröhliche Botschaft! Der Tod ist besiegt und Jesus lebt und ist für uns der Weg zum Leben. Jesus geht voran in das unvergängliche Leben. Er ist das Licht, das in unser Leben scheint, der helle Orientierungspunkt, dem wir folgen können. Deshalb ist mir das Licht sehr wichtig geworden. Ich wollte nicht mehr das Kreuz als einziges Symbol sehen, sondern Jesus ist das helle, manchmal auch grelle Licht hinter dem Kreuz. Seine Auferstehung rückt das Kreuz ins „rechte Licht“. Wir leben, weil er lebt! In Mätthäus 17,1-3 lesen wir: „Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg. Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm.“ Diese Begebenheit hat sich ereignet, als Jesus noch nicht gestorben und auferstanden war. Dieses Leuchten hatte ihn schon begleitet, als er seinen Jüngern den Weg zum Reich Gottes gepredigt hat. Es war meistens nicht sichtbar, aber sein Wesen strahlte das Licht Gottes ab. Und auf jenem Berg war das Licht sichtbar geworden für die Jünger. Bei Johannes (8,12) wird das Wort überliefert: „Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Mit dem Wort vom Licht der Welt sagt Jesus, dass durch ihn Gottes Herrlichkeit für alle Menschen sichtbar wird.
Liebe Geschwister, mit der Beleuchtung des Kreuzes will ich uns allen sagen, wie wichtig es ist, auf Jesus zu schauen, ihm zu vertrauen und ihm zu folgen. Also soll das beleuchtete Kreuz uns als Wegweiser dienen.
Euer Rudi Klein

Lieder zum Thema
Ich seh das Kreuz
Christus das Licht der Welt
Jesus dein Licht

Gebet:
bete Psalm 107

Informationen zu Gottesdiensten, Gebet und weitere Online-Angeboten
Gibt es wieder regelmäßige Gottesdienste? Diese Frage werde ich dieser Tage des Öfteren gefragt. Wir haben als Leitungskreis dazu eine Entscheidung getroffen: Ab dem 21. Juni wird es alle 14 Tage wieder in unserer Kreuzkirche einen Gottesdienst geben. Eine Anmeldung dazu erbitten wir jeweils bis Freitag Telefonisch unter 05732/9994341 bzw. an pastor@efg-loehne.de

Persönliche Andacht
Herzliche Einladung zur persönlichen stillen Andacht in der Kreuzkirche. Unsere Kirche ist sonntags von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Um 17.45 Uhr gibt es eine kleine Andacht, die diese Zeit abschließt. Wenn ihr die Zeit in Anspruch nehmt, seid miteinander so umsichtig und haltet die bekannten Hygienebestimmungen.

Gemeinsames Gebet
Zudem laden wir weiter zum gemeinsamen Gebet ein: Jeden Sonntag um 11.30 Uhr wollen wir bewusst aneinander denken und miteinander in unseren Häusern füreinander beten!

Aufgezeichnete Gottesdienste aus Löhne:

  • Unser eigener Youtube-Kanal:
    https://www.youtube.com/channel/UC0pXAYlugv7wjFUSWaLho7Q
  • Impulse und Gottesdienste aus Löhne: www.ev-jugend-loehne.de

Gottesdienste für Kinder:

Gottesdienste Live im Internet:

  • 09.15 Uhr ICF Zürich: https://www.icf.ch/de/live/
  • 09.30 Uhr Gottesdienst im ZDF
  • 10.00 Uhr EFG Gütersloh: https://www.youtube.com/channel/UCsPgJEPJEcHpOARpzOZQTdA?view_as=subscriber
  • 11.30 Uhr EFG Braunschweig (Friedenskirche): http://bs-friedenskirche.de/livestream/

Plus: Gottesdienste bei BibelTV, beim ERF usw.

Gottesdienst auf Farsi
Ein Gottesdienst auf Farsi (in persischer Sprache) ist hier zu finden: www.elam-alive.net

Grüße und Segenswort
Ich wünsche Euch ein gesegnetes Wochenende! Herzliche Grüße vom gesamten Leitungskreis.

Euer Pastor Enrico Klee

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen. (Philipper 4,7)